Das Unternehmen
Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist eine internationale Forschungsuniversität mit einem breiten Fächerspektrum. 200 Jahre Geschichte, rund 35.000 Studierende, mehr als 6.000 Beschäftigte und ein exzellenter Ruf im In- und Ausland: Die Universität Bonn zählt zu den bedeutendsten Universitäten Deutschlands und wurde als Exzellenzuniversität ausgezeichnet.
Für das Dezernat 1 - Akademisches und Recht sucht die Hochschule zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet und in Vollzeit eine*n
Dezernent*in Akademisches und Recht
In dieser Funktion beraten Sie mit Ihren gegenwärtig 20 Beschäftigten der Abteilungen Justitiariat und Akademische Angelegenheiten Hochschulleitung, Fakultäten, Hochschulgremien sowie zentrale Einheiten in allen juristischen Fragestellungen. Zudem sind Sie mit Ihrem Team für die Korruptionsprävention sowie den Diskriminierungsschutz zuständig.
Aufgaben
- Sie leiten das Dezernat 1 mit seinen Abteilungen und Verwaltungsstellen und stehen für dessen strategische Ausrichtung sowie Weiterentwicklung entsprechend der Universitätsziele im Sinne einer serviceorientierten Organisation.
- An der Spitze dieses Dezernats tragen Sie die Kernverantwortung für die juristische Leistungsfähigkeit der Hochschule und haben wahrnehmbaren Anteil an der Weiterentwicklung der Gesamtorganisation.
- Sie stellen eine proaktive, vorausschauende und gleichermaßen lösungsorientierte Beratung der Hochschulleitung, der Fakultäten sowie aller zentralen Einheiten in strategischen und operativen juristischen Fragestellungen (national und international) sicher.
- Die fachkundige Beratung bezieht sich auf ein breites juristisches Spektrum vom Hochschul- und Verwaltungsrecht, über disziplinarrechtliche Fragestellungen im Beamtenrecht, herausfordernde Angelegenheiten im Individual- und Kollektivarbeitsrecht, Urheber-, Patent- und Markenrecht bis hin zu Fragestellungen im Bereich der Hochschulorganisation im Kontext des Exzellenzwettbewerbs.
- Eine proaktive Mitarbeit bei zentralen Hochschulprojekten, die auf die Verbesserung der Abläufe und Prozesse innerhalb Ihres Dezernats aber auch der Gesamtorganisation einzahlt, rundet die Aufgabe ab
Profil
- Die Ausschreibung richtet sich an Bewerber*innen mit abgeschlossenem 1. und 2. juristischen Staatsexamen und damit der Befähigung zum Richteramt.
- Eine Promotion ist wünschenswert.
- Sie verfügen über fundierte und anwendungssichere Kenntnisse des Verwaltungsrechts sowie des Vertrags- und Zivilrechts.
- Ferner besitzen Sie vertiefte Kenntnisse des nationalen und internationalen Hochschulrechts und verfügen über mehrjährige Berufs- und mindestens dreijährige disziplinarische Führungserfahrung in vergleichbarem Kontext.
- Sie verfügen über gute Kenntnisse im Hochschul- oder Wissenschaftsbereich sowie Organisationen des öffentlichen Dienstes und sind mit Gremienarbeit vertraut.
- Als hochqualifizierte und innovative Persönlichkeit denken und gehen Sie zur Erreichung der strategischen sowie operativen Ziele der Hochschule neue Wege und etablieren zukunftsweisende Abläufe und Prozesse; dabei zeigen Sie eine proaktive und flexible Herangehensweise in Bezug auf die Umsetzung von u.a. Digitalisierung und der Integration von New Work-Konzepten.
- An der Schnittstelle zu Hochschulleitung und Universitätsgremien sowie aller weiteren Einheiten und Mitgliedern der Hochschule besitzen Sie diplomatisches Feingefühl und bedienen sich zu jeder Zeit einer adressatengerechten Kommunikation.
- Gesucht wird eine aufgeschlossene, führungsstarke und überdurchschnittlich engagierte Persönlichkeit, die gleichermaßen über ein hohes Maß an Verhandlungsgeschick sowie Kooperationsfähigkeit verfügt.
- Nicht zuletzt verstehen Sie es, komplexe Zusammenhänge in zielgruppenorientierte Beratung zu überführen und verfügen über das nötige Maß an Verhandlungsgeschick bei der Darstellung und Umsetzung der Belange der Universität Bonn gegenüber internen und externen Gesprächspartner*innen.
Vorteile
- Die Universität Bonn setzt sich für Diversität und Chancengleichheit ein. Sie ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Ihr Ziel ist es, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, zu erhöhen und deren Karrieren besonders zu fördern. Sie fordert deshalb einschlägig qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerbungen werden in Übereinstimmung mit dem Landesgleichstellungsgesetz behandelt. Die Bewerbung geeigneter Menschen mit nachgewiesener Schwerbehinderung und diesen gleichgestellten Personen ist besonders willkommen.
- Voraussetzung für die Übernahme in ein Beamtenverhältnis ist die Laufbahnbefähigung für den allgemeinen Verwaltungsdienst (Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt) oder der Besitz gleichwertiger Kenntnisse, die Sie in geeigneter Form nachweisen.
- Die Einstellung bzw. Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe ist grundsätzlich nur bis zur Vollendung des 42. Lebensjahres möglich und nur dann, wenn die geforderte Laufbahnbefähigung vorliegt. Ansonsten erfolgt eine Beschäftigung im Angestelltenverhältnis. Schwerbehinderte Menschen und ihnen gemäß § 2 Absatz 3 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen (Artikel 1 des Gesetzes vom 19. Juni 2001, BGBI. I S. 1046, 1047) in der jeweils geltenden Fassung gleichgestellte behinderte Menschen dürfen auch eingestellt werden, wenn sie das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
- Die Vergütung ist mit der Besoldung bis A 15 LBesO vorgesehen (bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen) bzw. Entgelt nach Entgeltgruppe 15 TV-L.
- Wenn Sie diese vielseitige Tätigkeit in verantwortungsvoller Position gestalten möchten, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den erforderlichen Nachweisen bis zum 25.06.2023. Bei Fragen vorab stehen Ihnen Herr Maximilian Zekorn oder Frau Anke Franz gerne zur Verfügung. Die vertrauliche Behandlung Ihrer Bewerbung ist selbstverständlich.
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Kein Anschreiben notwendig
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Rückmeldung binnen 2 Werktagen
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Absolute Diskretion
